Das Reservat Bachtalen

47d Bachtelen Mai 2009 003

Im Jahre 2001 streicht der Kanton die Bachtalen als Auengebiet von kantonaler Bedeutung (Begründung: „Zu klein, zu unruhig“). Eine Wiedererwägungsgesuch vom NVM wird leider abgewiesen.

2002 informiert das Kraftwerk Ryburg-Schwörstadt über die, im Rahmen der Neukonzessionierung durch-zuführenden Naturschutz-Aufwertungsmassnahmen. Diese Chance nutz der NVM sofort und legt einen umfassenden Vorschlag für eine Aufwertung der „Bachtele“ vor. Der Gemeinderat unterstützt diesen Vorschlag (8.7.2002) und beschliesst, unseren Verein für die Planung und für die baulichen Massnahmen beizuziehen. Auch der „Rheinau Bund“ und „Birdlife Aargau“ befürworten diesen Vorschlag. Eine erfreuliche Zusammenarbeit mit dem Kraftwerk entsteht.

Im Jahre 2007 erfolgt der Umbau durch A. Rey und das Forstamt der Gemeinde Möhlin. Die Kosten gehen vollumfänglich zu Lasten des Kraftwerks Ryburg-Schwörstadt. Ein schönes Reservat wird noch wertvoller und ist im Nu belebt (Feld-Sandlaufkäfer).

Ein Umbau des Reservates im Jahre 2007 im Zusammenhang mit einer Abwasserkorrektur und der neuen Kraftwerkskonzession hat zu einer deutlichen Aufwertung geführt. Der obere Teil ist Reservat, der untere Teil gehört den Fischern.

Auf der gut besuchten Waldbereisung im August 2007 konnte das erneuerte Reservat eingeweiht werden und den Behörden, der Bevölkerung und zahlreichen Schulklassen durch den NVM präsentiert werden.

Eine Bruchsteinmauer für Reptilien und Wannen für die Gelbbauchunke wurden 2007 erstellt
2011 erhält der NVM die Möglichkeit, den grossen undichten Lehmteich durch einen Umbau zu sanieren. Der Kanton übernimmt die Kosten für zwei kalkstabilisierte Lehmweiher der Firma Müller, Stetten, ebenso für einen grösseren Bruchsteinhaufen. Zielarten sind Gelbbauchunke und Geburtshelferkröte.

Im Jahre 2014 startet der NVM, zusammen mit der Spezialistin Anna Stäubli, ein ganzjähriges Spinnen-Monitoring im Gebiet (siehe Seite 104)

Drucken