Reservatspflege, 30. Oktober 2021

Treffpunkt ist wie gewohnt um 8.00 Uhr in der Storchenstation. Unser zweiter Herbsteinsatz gilt nicht wie geplant unserem Bijou-Reservat Vögeliacher. Hier sind nämlich alle Arbeiten vom Forstamt erledigt worden, auch gut! Somit können wir diverse Arbeiten an anderen Standorten verrichten: Burstel, Bärental, Hirschen.  Der Verein offeriert ein feines Znüni im Burstel, Schluss ist gegen 12.00 Uhr.

 Hirschen Einsatz KN 2021 IMG 4121 Burstel Grillen und grillen 2021 IMG 5292

 

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Vortrag "die Uferschwalbe" von Christoph Vogel, 5. Nov. 2021

Am Freitagabend, 5. November 2021 um 20 Uhr in der Storchenstation Möhlin findet der zweite Vortrag des NVM in diesem Jahr statt. Der Uferschwalben-Experte und Mitarbeiter an der Vogelwarte Sempach, Herr Christoph Vogel, wird uns Interessantes über die Biologie der Uferschwalbe erzählen und mit Bildern dokumentieren. Als Initiator der Uferschwalben-Sandschüttung im Melerfeld ist der NVM natürlich besonders interessiert, mehr über seine Schützlinge zu erfahren. Auch Gäste sind herzlich eingeladen. Es gelten die 3G-Covid-Regeln.

85a Uferschwalben K UHU HP

Uferschwalbenwand Herbstsonne P1120614  Uferschwalben Löcher 073

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Renovation der Storchenstation Teil II

Die Brutsaison unserer Störche ist zu Ende, die jungen Störche sind weggezogen. Gelegenheit für uns, die Renovation der Gehege voranzutreiben und auch die östliche, grössere Hälfte der Anlage zu erneuern. Deshalb werden für 2-3 Monate weniger Vögel zu sehen sein. Für alle, die ein neues zu Hause bekommen, konnte vorübergehend ein guter Platz gefunden werden.

Wir hoffen, dass die Renovationsarbeiten im Oktober/November abgeschlossen werden können. Danach wird sich die Storchenstation im neuen, attraktiven Gewand zeigen. Darauf freuen sich die Schneeeule, der Uhu und wir uns alle!

Schneeeule 068 Stosta Umbau 21 leer

Stosta Umbau Bruno Simone Uhu 2009 029

 

 

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Das war der Euro-Birdwatch 2021

Das Naturspektakel Vogelzug erleben und schützen

Zurzeit überqueren wieder Millionen von Zugvögeln die Schweiz auf ihrem Weg nach Süden. Dieses Naturschauspiel konnten Interessierte am Sonntag 3. Oktober 2021 in Möhlin mitverfolgen. Der Natur- und Vogelschutz Möhlin lud anlässlich des 28. EuroBirdwatch zur Beobachtung des herbstlichen Vogelzuges ein und verriet vor Ort Spannendes zu den Vögeln und zu ihrem Schutz. Am EuroBirdwatch waren in diesem Jahr 54 Sektionen von BirdLife Schweiz sowie auf internationaler Ebene gegen 27 nationale BirdLife-Partner aus Europa und Zentralasien beteiligt.

Infoplakat Euro Bird Wach 21

Am Beobachtungsstand vom Natur- und Vogelschutz Möhlin waren von 8 Uhr bis 16 Uhr Fachleute unter der Leitung von Daniel Matti mit Fernrohren präsent, um mit Interessierten den faszinierenden Vogelzug zu beobachten und spannende Fakten zu den einzelnen Arten und ihren Zugrouten zu verraten. Dabei wurde auch die Anzahl der beobachteten Zugvögel festgehalten und anschliessend schweiz- sowie europaweit statistisch erfasst. Die Ergebnisse werden in der Woche darauf unter www.birdlife.ch/ebw publiziert.

Die Resultate von Möhlin:

Anzahl Besucher: 42

Anzahl beobachtete Vögel : 4220 (!)

Häufigste 3 Arten: 1. Ringeltaube 3655 Ex.

                                 2. Star 228 Ex.

                                3. Buchfink 152 Ex.

Besonderes: - Bekassine gemeinsam mit Ringeltauben ziehend.

                       - 3 Heidelerchen

 

Euro Birdwatch 2021 Möhlin

Einige unserer Zugvögel haben mehrere tausend Kilometer Weg vor sich, aber nicht alle werden in ihren Winterquartieren ankommen:

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Im Reich der Teiche

Gleich 5 Teiche wurden kürzlich im Naturschutzgebiet Burstel in Möhlin gebaut. Das Amphibiengebiet von nationaler Bedeutung erfährt dadurch eine weitere Aufwertung. Die positive Entwicklung im Reservat haben den Kanton bewogen, diese Teiche zu einem grossen Teil zu finanzieren. Besonders erfreulich ist die Entwicklung beim Laubfrosch, der nach 50-jähriger Abwesenheit ins Fricktal zurückgekehrt ist!

Alle 5 Teiche wurden von der Firma Müller aus Stetten AG aus kalkstabilisiertem Speziallehm hergestellt. Die robusten Weiher wirken natürlich und werden ausser von Amphibien sofort auch von Libellen und weiteren Wasserlebewesen besiedelt. Der Klimaveränderung wurde Rechnung getragen und die Teiche etwas tiefer gebaut, um das Austrocknen während der Laichzeit zu verhindern.

Der Werkhof Möhlin hat in verdankenswerter Weise die Erstspeisung mit Wasser vorgenommen, anschliessend sollte Regenwasser genügen. An dieser Stelle sei auch dem Forstbetrieb Möhlin gedankt, welcher das Reservat vorbildlich nach Pflegeplan unterhält und so zum vielfältigen Lebensraum beiträgt.

Passend dazu die Masterarbeit 2021 von Valentin Moser, Uni Zürich: pdfMoser_2021_Wer_kommt_wann_Eine_Untersuchung_der_Besiedlung_von_neu_gebauten_Teichen.pdf

5 neue Teiche!

 


 

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