Neue Heuschreckenart für Möhlin entdeckt

Was schon an der Vereinsexkursion "Grillen und grillen" vermutet wurde, ist am 27. August 2019 bestätigt worden: Im Reservat Burstel lebt neben der 2005 festgestellten Blauflügligen Sandschrecke (Sphingonotus caerulans) nun auch die ähnliche Blauflüglige Ödlandschrecke (Oedipoda caerulescens)! Die Ödlandschrecke unterscheidet von der Sandschrecke u.a. durch ein schwarzes Band im hellblauen Flügel, sowie eine kleinen "Hick" im Mittelkiel des Halsschildes (siehe Foto).

 Blauflüglige Ödlandschrecke Oedipoda caerulescens Möhlin Burstel 2019 08 27 mk

Blauflüglige Ödlandschrecke (Oedipoda caerulescens), oben

Blauflüglige Sandschrecke (Sphingonotus caerulans), unten

Blauflügelige Sandschrecke Sphingonotus caerulansMöhlin Burstel 2011 06 28

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Uferschwalben 2019 verspätet, aber da

85a Uferschwalben K UHU HP 85b 035 85c Uferschwalben B UHU

Die vom NVM angeregte und mitfinanzierte künstliche Uferschwalbenwand in der ehemaligen Kiesgrube Holcim, Zeiningen, wurde von den Schwalben sofort angenommen, danach aber unterschiedlich häufig besetzt:

2015: ca. 50 Brutpaare

2016: ca. 100 Brutpaare

2017: 0 Brutpaare

2018: 0 Brutpaare

2019: ca. 25 Brutpaare (Ankunft am 25. Mai)

Fazit: Trotz unregelmässigem Brüten, die Uferschwalben wären ohne diesen (teuren) Sandhaufen aus der Gegend verschwunden!

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