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Breitsee

Breitsee

Über die Zeit bis 1827 sind nur begrenzte Informationen vorhanden. Der Breitsee war zu dieser Zeit kein See, sondern ein Sumpf. Quelle: Härri H. (1930), „Löss- und Pollenanalytische Untersuchungen am Breitsee».

1827: Beginn der Zerstörung durch das Anlegen von Entwässerungsgräben. Die Fläche wird mit Rottannen und Birken bepflanzt.

1858: Der Kanton Aargau erwirbt das Gebiet.

1968: Auf Initiative des Natur- und Vogelschutzvereins wird unter der Leitung von Präsident E. Diethelm ein Kahlschlag im Gebiet durchgeführt. In der Folge wird versucht den Abflusskanal unterhalb vom heutigen See zu verschliessen, um das Wasser zu stauen. Dies stellte sich als herausfordernd heraus. Erst bei einem zweiten Einsatz mit insgesamt zwölf Lastwagenladungen Lehm gelingt es, den See zu dichten. Seither bleibt der Breitsee immer mit Wasser gefüllt.

1976: Nach einem trockenen Sommer und fortschreitender Verlandung durch die Ausbreitung der Knäuelsimse erfolgt die erste Breitseesanierung. Bagger mit Moorraupen werden eingesetzt, um die obersten Schichten abzutragen und eine offene Wasserfläche von 30a zu schaffen.

1982: Trotz regelmäßiger Pflegemassnahmen durch den Natur- und Vogelschutz Möhlin kommt es zur zweiten Breitseesanierung.

1986: am 8. Dezember wird der Breitsee, als einziges Hochmoor im Umkreis von 35km offiziell unter kantonalem Schutz gestellt.

1986 bis heute: Der Breitsee droht weiterhin zu Verlanden. Eine enge Zusammenarbeit zwischen Gemeinde, Kanton und unserem Verein wird auch Zukunft notwendig sein, um den See als wertvolles Habitat zu erhalten.

Spezielle Arten

Fauna:   Zwergtaucher, Reiher-, Kolben- und Knäckente, Teichhuhn, Pirol, Mittelspecht, Laubfrosch, Teichmolch & Barren-Ringelnatter

Flora:     Schwarzerlen, Torfmoos, Fieberklee

Ort

Im Forst, unweit vom Reservat Burstel ist der Breitsee zu finden.

Bilder